Lingusto Sprachreisen

06. Januar 2012

Nachdem ich für meinen Sohn bereits eine Jugendreise für den Sommer gebucht habe, machte ich mich nun noch auf die Suche nach einer Sprachreise für ihn. In den Oster- oder Herbstferien reist er immer gern in ein europäisches Land, um seine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Da er mittlerweile neben Englisch und Französisch auch Italienisch lernt, ist die Auswahl an Reisezielen ziemlich groß geworden.

In meiner Jugend war ich in den Osterferien einmal auf Malta, und es hat mir sehr gut gefallen. Das Klima ist mild und man kann mit etwas Glück bereits im Meer baden. Somit kam Malta in die engere Wahl. Aber auch Nizza und Paris fand ich für einen Teenager sehr spannend. Und Italien ist mit Rom, Mailand und der Toskana als Kursorten natürlich auch recht verlockend. Bei Lingusto Sprachreisen wurde ich schnell fündig. Sehr gut gefallen hat mir dort die Möglichkeit, mir für die unterschiedlichen Ziele zunächst unverbindliche und individuelle Angebote erstellen zu lassen.

In die engere Wahl kamen nun Malta, Paris und Rom. Da wir aber bereits ein ganz wundervolles Wochenende – nur mit Mama und Sohn – in Paris verbracht hatten, wurde die Stadt an der Seine geschwind von der Liste gestrichen. Rom und der damit verbundene Italienischkurs war wohl noch eine Nummer zu groß für meinen Teenager, denn dort wäre er mit seinen doch sehr geringen Sprachkenntnissen ziemlich auf sich allein gestellt gewesen. Ein Teenager, der das Wasser liebt, ist auf Malta perfekt aufgehoben. Wir schließen schon Wetten ab, ob es bei der maltesischen Gastfamilie auch jeden Abend Toast mit Bohnen gibt, wie es bei der Gastfamilie in England in den letzten Osterferien der Fall war.

Es ist immer spannend, was er zu erzählen hat, wenn er von seinen Sprachreisen zurückkommt. Lustige Geschichten über die Eigenheiten seiner Gastfamilien, über die Nächte in Kinderserien-Bettwäsche und über Teenager wie meinen Sohn, die jeden Tag das für sie langweilige und gesunde Abendessen mit Cola und Chips aufwerten. Es ist immer lustig und einzigartig, und so hässlich man das eine oder andere Gästezimmer auch finden mag, alle Gastfamilien haben auf ihre Art und Weise ihre Besonderheit.

Kreuzfahrten von Dreamlines

06. Januar 2012

Schon als Kind liebte ich die Weihnachtsabende und jene Samstage im Jahr, an denen das Traumschiff ausgestrahlt wurde. Immer dabei waren Heide Keller als Chefstewardess Beatrice und der sonore und freundliche Chefsteward Sascha Hehn in einer seiner schönsten Rollen. Was habe ich geweint, als er in der Schwarzwaldklinik den Arztkittel und im Traumschiff die Uniform an den Nagel hängte und den Luxusdampfer zugunsten eines kleinen Segelschiffs und einer schönen Frau hinter sich ließ.

Obwohl ich unter Seekrankheit leide, träumte ich bereits als Kind davon, eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Das elegante Ambiente der MS Deutschland hatte es mir angetan. Und nun, am Neujahrstag, war es dann so weit: Mein lang gehegter Wunsch sollte in die Tat umgesetzt werden, und so machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Reise. Bei den Kreuzfahrten von Dreamlines bin ich fündig geworden. Hier gibt es eine breit gefächerte Auswahl an Schiffsreisen von vielen verschiedenen Anbietern und mit sehr unterschiedlichen Reiseausrichtungen.

Nun hatte ich die Qual der Wahl. Da mein Mann mir klipp und klar erklärt hatte, er würde alles mit mir teilen, nur keine Seereisen, durfte ich ganz allein über das Ziel der Fahrt entscheiden. Begleiten werden mich meine nicht schulpflichtigen Töchter. So kann ich mich an die Nebensaison halten und erfreue mich dadurch an satten Rabatten. Nun war ich mit der Auswahl zunächst etwas überfordert, eine tolle 21-tägige Kreuzfahrt von Palma de Mallorca bis New York fand ich ebenso ansprechend wie die orientalische Traumreise von Dubai über die Reiseziele aus Tausend und einer Nacht, die Hurtigruten reizten mich genauso wie eine Nordeuropa-Kreuzfahrt. Zum Warmwerden habe ich mich für eine zweitägige Kreuzfahrt Hamburg-Helgoland entschieden. Diese gefiel mir auch wegen der 65 Prozent Preisreduzierung und der kurzen Anreisewege. Was ich bei Dreamlines wirklich klasse finde, ist die Übersicht der internationalen Reiseziele. Damit werde ich in Zukunft kleine Kurztrip-Kreuzfahrten mit unseren regulären Reisezielen kombinieren. Zum Beispiel von Florida aus für drei bis fünf Tage in die Karibik entschwinden. Auf jeden Fall werde ich in Zukunft bestimmt viele Reisen auf den Weltmeeren unternehmen. Ein Grundstein ist gelegt.

Jugendreisen nach Rimini

06. Januar 2012

Nun ist es so weit: Mein Sohn möchte zum ersten Mal allein verreisen. Eine Jugendreise nach Rimini steht auf seiner Wunschliste ganz oben. Ich war nicht sonderlich erstaunt darüber, dass er schon ein so konkretes Ziel ins Auge gefasst hatte. Nachdem wir unsere Familienurlaube in seiner frühen Kindheit häufig in Italien, Korsika und Kroatien auf dem Zeltplatz verlebt hatten, war es immer sein großer Traum, auch einmal im Rahmen einer Jugendreise dorthin zu fahren.

Während unserer Zelturlaube haben wir die Jugendgruppen in ihrem Sommerurlaub immer gern beobachtet. Wir lauschten ihren Liedern, wenn wir schon eingekuschelt im Zelt lagen. Ihre Diskussionen, ihre kleinen Streitereien, den Liebeskummer, von dem ein Mädchen der besten Freundin laut unter der Gemeinschaftsdusche erzählte – all das bekamen wir live, bunt und in Farbe mit.

Wenn ich abends zu Hause bei meinem Sohn am Bett saß, musste ich ihm oft von meiner eigenen Jugendreise nach Korsika erzählen, damals im Sommer 1989. In diesem Sommer war ich mit einem Reisebus aus einem kleinen hessischen Dorf Richtung Korsika aufgebrochen. Mit Dosenbier im Gepäck und vielen anderen Jugendlichen, die ich bereits mein ganzes Leben lang kannte, ging es auf die wundervolle Insel, die von türkisblauem Wasser umgeben war. Ich erzählte meinem Sohn so gerne, wie es war, nachts am Strand zu schlafen. Ich erzählte ihm von unserem Grillabend am Meer, als uns ein Einheimischer mit dem Gewehr verjagte, obwohl unser Grill im Meerwasser stand, vom kurzen Liebeskummer, als meine Freundin eines Abends mit meinem Schwarm am Strand knutschte (und mit dem sie heute verheiratet ist), ich erzählte ihm von unseren Wanderungen zu einem Badesee im Landesinneren und von unserer Begegnung mit einem deutschen Künstler. Ich erzählte ihm von den schockierten Blicken unserer Gemeindereferentin, als sich herausstellte, dass der Künstler ein FKK-Anhänger gewesen war.

Nicht erzählt habe ich ihm von viel zu viel Rotwein, den wir getrunken haben, auch nicht davon, dass wir nachts weit ins Meer hinausgeschwommen sind und meine Freundinnen barfuß und ohne Helm auf Motorrädern mitgefahren sind. Meine Angst um ihn muss ich mir nun schwer verkneifen und mich damit trösten, dass auch meine Eltern, Gott sei Dank, nicht alles wussten, was wir angestellt haben.

Ein Wochenende in Zürich

05. Oktober 2011

Das verlängerte Wochenende um den Tag der deutschen Einheit verbringen wir immer gern in einer großen Stadt außerhalb Deutschlands. Zürich ist zwar eher ein Dorf, das Großstadt spielt, aber immer wieder einen Besuch wert. So haben wir uns am Freitag in Richtung Bodensee auf den Weg gemacht. Über Landstraßen und dank großräumigen Umfahrens von Stuttgart hatten wir auch eine angenehme Reise bis zu unserem Lieblingshotel am Bodensee.

Ein herbstliches Menü in Flohrs Restaurant versüßte uns dank der charmanten Besitzerin Kirsten Flohr und der kulinarischen Gaumenfreuden ihres Mannes Georg den ersten Wochenendabend. Auch die Betten in Flohrs Hotel sind äußerst bequem und die guten Weine zum Essen taten ihr Übriges: Wir schliefen wieder einmal himmlisch.

Samstagmorgens ging es nach einem viel zu frühen Frühstück dann weiter Richtung Zürich. Die Fahrten über die Landstraßen sind immer eine besondere Freude und auch die sommerlichen Temperaturen hoben die Stimmung. In Zürich ging es dann Nonstop zum ersten Haus am Platz. Das Baur au Lac, ein Traditionshaus zum Wohlfühlen, in einem kleinen Park direkt am Zürichsee.

Nun stand für den restlichen Samstag Shoppen auf dem Programm. Kinderkleidung für unsere Töchter und eine neue Handtasche für mich fanden sich auf meiner Wunschliste, und auch im Hinblick darauf hat uns Zürich nicht enttäuscht. Die berühmte Bahnhofstraße ist eines der teuersten Pflaster Europas. Und hier findet man alles, was das Herz begehrt. Exquisit sind die Boutiquen und verschwiegen die Banken. Kostspielig und nobel ist diese Fußgängerzone, die wie ein französischer Boulevard gestaltet ist. Unsere Lieblingsstation zum Teetrinken am Nachmittag ist das Café „Sprüngli“ im legendären Sprünglihaus (Paradeplatz 67, Ecke Bahnhofstraße). Ich kann nicht in Zürich gewesen sein, ohne hier ein Stück Torte gegessen zu haben.

Am Abend stand ein Menü im „Blindekuh“ auf unserem Programm, einem Restaurant, in dem man in totaler Finsternis die überraschende Erfahrung macht, wie anders alles schmeckt, wenn man es nicht sieht. Danach ging es dann ins trendige Szeneviertel Zürich West, wo wir in einer Jazz-Bar bis gegen Morgen versackten.

Vom Sonntag bis Montagabend wurde dann Sport ganz groß geschrieben. Wir verbrachten mit schweizer Freunden zwei wundervolle Tage auf einer urigen Hütte und konnten nach langen Wanderungen das traumhafteste Käsefondue und Zürcher Geschnetzelte genießen, das man sich nur vorstellen kann.

Zürich, du bist immer eine Reise wert, und wir kommen wieder, ganz bestimmt.

Nina

Wellness und Yoga

12. September 2011

In der Vergangenheit haben wir unsere Auszeiten immer in ausgewählten und feinen Wellnesshotels verbracht, und so habe ich vor ein paar Monaten noch meine müden Knochen nach anstrengenden Arbeitswochen in der Bleiche erholt. Für den runden Geburtstag einer Freundin haben wir alle zusammengelegt und ich bekam die ehrenvolle Aufgabe, nach einem schönen Wellnesshotel Ausschau zu halten, in dem man auch Yoga machen kann. Denn Yoga ist die große Leidenschaft unserer Freundin.

Fündig wurde ich im Kranzbach. Das Hotel wurde im englischen Landhausstil erbaut und machte auf der Hotel-Homepage einen sehr schönen Eindruck. Günstige Wellnessreisen sehen zwar anders aus, aber zum 40. Geburtstag soll es ja auch etwas ganz Besonderes sein. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie es ihr gefallen wird, und da ich selbst auch gerne mal wieder etwas Yoga machen möchte, fahre ich kurzerhand einfach mit.

Sportliche Grüße,

Nina

Refugio son Pons, Mallorca – Ein ganz besonderes Picknick

23. August 2011

Bevor mein Mann Torsten und ich geheiratet haben, war uns klar, dass wir uns gegenseitig einen Antrag machen wollten. Dieser sollte an einem besonderen Ort stattfinden und möglichst vollkommen überraschend für den anderen sein. Also buchte ich für ein graues Novemberwochenende einen Flug auf unsere Lieblingsinsel Mallorca. Meinem Mann erzählte ich nichts davon, er wusste nur etwas von einem Tagesausflug an dem besagten Freitag, und ich fuhr ihn mit verbundenen Augen zum Flughafen.

Wie organisiert man ein Picknick in der Fremde?

Ich hatte mir ausgedacht, den Heiratsantrag während eines Picknicks in der Fremde quasi zu verbacken. Die Idee kam mir, als ich im Fernsehen zufällig einen alten Romy-Schneider-Film sah, in welchem Noten in ein Hörnchen eingebacken worden waren. Ich suchte mir für unsere Unterkunft die Suite Principal im Refugio Son Pons aus und fragte in einer Mail an, ob man mir ein Picknick mit besonderem Inhalt bereiten könne? Die außerordentlich liebenswürdigen Besitzer des Refugios haben mir diesen Wunsch nur zu gern erfüllt und so schickte ich meine Liebesbotschaft per Post auf die Insel.

Und wie ging es weiter?

Unsere Suite, mit einer tollen Riesenbadewanne ausgestattet, haben wir mit Freude bezogen und uns dann am Nachmittag auf den Weg zum Picknick am Meer gemacht. Einige Überredungskunst hat es mich dann allerdings noch gekostet, meinem Mann das präparierte Brötchen schmackhaft zu machen. Aber am Ende hat es dann doch geklappt und er hat JA gesagt.

Und das Refugio son Pons?

Ist immer eine Reise wert, sei es für ein romantisches Wochenende oder einen längeren Aufenthalt. Wir können es nur wärmstens empfehlen. Das alte Haus wurde liebevoll restauriert und die Kombination aus altem Gemäuer und modernen Einrichtungsgegenständen und Kunst ist eine wahre Augenweide. Gekrönt wird die Nacht im äußerst bequemen Bett von einem sagenhaften Frühstück. Wir kommen wieder – bestimmt zu unserem nächsten Hochzeitstag.

Mallorquinische Grüße,

Nina

New York als Kultur-Trip für Kinder

22. August 2011

Ich liebe Kultur-Trips für Kids. Heute: New York!

„I am Eloise. I am six. I am a city child. I live at the Plaza.“

So beginnt sie, die wunderbar skurrile Geschichte von Eloise. Das etwa 1949 geborene Mädchen lernen wir bereits seit 1955 in ihrem ersten Buch „Eloise“ von Kay Thompson kennen. Vier Bücher wurden insgesamt veröffentlicht, sie erzählen über ihr Leben in einem der wohl schönsten Hotels, in denen ich jemals übernachtet habe. Ihre Reisen nach Moskau und Paris, ihre britische und sehr strenge Nanny, der Hund Weenie, der eher wie eine Katze aussieht, ihre Schildkröte, die für ihr Leben gern Rosinen futtert – mit diesen Themen bringen uns die Bücher Eloise und ihre Welt näher. Eloise ist ein international und weit gereistes Kind, wie auch meine drei Kinder es sind. Und die Eloise-Bücher begleiten uns stets auf unseren Reisen.

Was macht ein Kind, das in einem Hotel lebt?

Eloise ist ein interessiertes Kind und erkundet das Hotel, in dem sie lebt. Sie besucht Hochzeiten – ob sie nun eingeladen ist oder auch nicht. Sie ist ein echtes Kind, mal frech, mal ungestüm, mal liebenswert. Dass sie trotz allem Augenzwinkern glaubhaft bleibt, macht Eloise zu unserer treuen Begleiterin. Oft höre ich dann: „Eloise würde jetzt aber Unsinn machen.“

Unsere Reiseheldin

Schon lange ist Eloise unsere Heldin auf langen Reisen und Flügen. Sie hat schon viel mit uns erlebt und wir verdanken ihr manch hingebungsvolle Diskussion, wenn meine ältere Tochter wieder eines der unzähligen, so liebevoll gezeichneten Details entdeckt hat und wir der Frage nicht mehr entkommen können, ob sich Erwachsene in Hotels nicht oftmals viel schlechter benehmen als Kinder.

Reisen mit Kindern – Wäre eine Ferienwohnung auf dem Bauernhof nicht besser?

Oft schon wurde ich gefragt, ob ich es für meine Kinder nicht erholsamer und kindgerechter fände, den Urlaub auf dem Bauernhof zu verbringen, statt in einem Hotel. Dem kann ich nur entgegnen, dass es in meinen Augen auf die richtige Mischung ankommt. Meine Kinder sollen sich mit der gleichen Selbstsicherheit in einer Pommes-Bude wie in einem Sternerestaurant bewegen können. Bratkartoffeln und Bergidylle bei Kerzenschein und ohne Elektrizität auf unserer geliebten Hütte sind für uns genauso großartige Reiseerlebnisse wie die Übernachtung in der Eloise-Suite im Plaza, die wir für unsere nächste Reise nach New York fest eingeplant haben. Auch ein Besuch im MoMA wird wieder auf dem Programm stehen. Das Museums-Café hat unseren Töchtern schon beim letzten Mal so besonders gut gefallen. Die restlichen Nächte werden wir wieder in unserer liebsten Ferienwohnung in Brooklyn residieren.

Ein Geschenk fürs Leben: Reiselust!

Kinder sind großartige Reisende, sie lieben die Entdeckung, sind neugierig und schwelgen auch zu gerne in Erinnerungen. Wir als Eltern können ihnen vieles mit auf den Weg geben. Die Lust am Reisen, das Interesse an fremden Kulturen, Lebensweisen und Bedingungen sowie das Verständnis für diese sind ein unschätzbar wertvoller Schatz. Aber auch der Spaß kommt nie zu kurz bei uns, und so werden wir mit Sicherheit auch wieder dem Brooklyn Zoo einen Besuch abstatten.

Vorfreudige Reisegrüße, New York und Eloise erwarten uns,

Nina

Eine Gourmet- und Shoppingreise ins Tessin

22. August 2011

Schon als kleines Mädchen war ich zum ersten Mal im Tessin, im Schweizer Teil dieser wundervollen Region habe ich bereits damals unzählige Kugeln Eis an den mondänen Promenaden von Ascona und Locarno geschleckt. Die kleinen Städtchen mit ihren verwinkelten Gassen und die Ordnungsliebe der Schweizer gepaart mit dem Charme Norditaliens sind einfach herzerfrischend erholsam und wunderschön.

Sind auch die Preise für Unterkunft und Verköstigung am See sehr hoch, so habe ich mit dem Rustici della Verzasca eine atemberaubend schöne Unterkunftsalternative gefunden. Ein wahrer Geheimtipp, den auszuprobieren sich unbedingt lohnt. Reka, die Schweizer Reisekasse, hat dieses malerische Bergdorf mit den orginal Rusticis in moderne Ferienwohnungen und -häuser umgebaut. Den Blick auf die azurblaue Verzasca gibt es gratis dazu, und wer preisgünstig essen möchte, kann sich in den gut ausgestatteten Küchen auch sehr gut selbst verpflegen. Dies sollte man allerdings tunlichst vermeiden und stattdessen so oft wie nur irgend möglich im zum Feriendorf gehörenden Grottino-Restaurant speisen und genießen.

Auch zum Shoppen eignet sich das Tessin hervorragend. In der nahegelegen Foxtown werde ich eigentlich immer fündig. Und so ist es auch kein Wunder, dass ich letzte Woche bei Ralph Lauren Damenjeans und Damen-Schuhe gekauft und bei Dior noch zwei traumhafte Sonnenbrillen gefunden habe. Auch für unsere Kinder ist bei Petit Bateau immer eine große Tüte voll Pyjamas und Unterwäsche zu sensationell günstigen Preisen zu erstehen. Abends flanieren wir dann immer am See entlang, unsere Mädchen sausen mit ihren Rollern zwischen den eleganten Damen und Herren hin und her, und ich träume davon, irgendwann einmal hier zu leben.

Bis zum nächsten Mal, Tessin,

Nina

Wir fahren nach Berlin!

11. August 2011

Ich bin mal wieder auf der Suche nach einer Unterkunft in Berlin. Viele unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten habe ich in der Hauptstadt schon ausprobiert. Von den günstigen Angeboten in Privatunterkünften, über Bed&Breakfast bis zu einfachen und luxuriösen Hotels. Bei Reisen nach Berlin lautet mein immer wiederkehrendes Motto: am besten kann man eine Unterkunft in Berlin mit HRS finden! Mit HRS kann ich kinderleicht sofort alle freien Hotels der Hauptstadt überblicken und muss mich nicht durch umständliche Portale quälen.

Bei meinem letzten Aufenthalt in Berlin habe ich im Ritz Carlton gewohnt und muss sagen, es war toll. Allerdings waren mir das Leben und die Menschenmassen am Potsdamer Platz etwas zu viel des Guten. Und der High Tea im Ritz Carlton kam auch keinesfalls an den im Kempinski Falkenstein im schönen Taunus heran. Lediglich das französische Bistro ist immer wieder eine große Freude, kann aber auch einfach nur zum Lunch oder Dinner besucht werden, ohne dass man im Hotel übernachtet.

Das Radisson Blu Hotel Berlin ist immer eine sehr gute Wahl, und da wir dieses Mal auch Zeit für eine Wellnessbehandlung haben werden, genau das richtige Hotel. Das Frühstück ist gigantisch und die Nähe zur Friedrichstraße mit ihren exklusiven Boutiquen ganz besonders nach meinem Geschmack. Und am Abend geht es dann auf einen Absacker in die Newton Bar, in deren Nähe das Sofitel vielleicht auch eine perfekte Wahl gewesen wäre. Oder in die trendigen Restaurants und Bars nach Mitte.

Ach’ solche Geschäftsreisen liebe ich.

Ick freu ma, Berlin,

Nina

Nilkreuzfahrt

10. August 2011

Zum 60. Geburtstag hat meine Schwiegermutter einen ganz besonderen Wunsch: Eine Nilkreuzfahrt in Ägypten soll es sein, und so begab ich mich auf die Suche und an die Recherche, um ihr diesen Traum zu erfüllen.

Allerdings wollte und sollte es eine besondere Kreuzfahrt auf der SS Sudan sein. Auf dieser nämlich hat Agatha Christie ihren Roman „Tod auf dem Nil“ geschrieben und auch der bekannte Fernsehfilm mit ihrem wundervoll verschrobenen Detektiv Hercule Poirot wurde auf diesem Traumschiff gedreht. Das Schiff ist durch und durch mit Möbeln aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und bietet einen sehr hohen Standard und ein originalgetreues Ambiente. Wir haben die Agatha Christie-Suite gebucht und freuen uns besonders darüber, dass die Reise – ebenso wie im berühmten Film – mit Übernachtungen im legendären Hotel Old Mena House beginnt.

Von hier aus werden ganz bequem die Pyramiden von Gizeh, Mensis, die ehemalige Hauptstadt Ägyptens, und auch das so berühmte ägyptische Museum in Kairo besichtigt. Nach einer 7-tägigen Kreuzfahrt vorbei an allen Highlights des alten Ägyptens werden wir uns dann alle zu einem gemeinsamen Badeurlaub in Hurghada treffen.

Während der Planung und der Gespräche haben wir auch unsere jüngste Tochter mit der Vorfreude angesteckt. So läuft sie nun bereits seit Tagen durchs Haus und ruft laut: Urlaub Ägypten!

Hoffentlich verplappert sie sich nicht im Beisein der Omi,

Nina